Die Suche nach dem heiligen Gral

Novalis:
Sie spendet Kraft,
Sie spendet Wärme.
Wie gerne wäre ich dort droben,
In dieser weiten Ferne.

Dominikus:
Gehe nicht,
Sonst verlierst du nicht nur dein Augenlicht!

Novalis:
Das ist mir egal,
Schau doch, das schöne Licht.
Die Suche nach dem heiligen Gral,
War dann vergebens nicht.
Ich habe ihn gefunden,
Er ist dort droben.
Berührte der Heiligen Munden,
Ich bin auserkoren.

Dominikus:
Du wirst sterben,
Ich flehe sich an!
Was soll nur aus deinen Kindern werden,
Und einer Frau ohne Mann?
Gott wird für sie sorgen?,
Wohl eher der Staat.
Der wird deinen Kindern Studiengeld borgen,
Deine Tat von ihnen angesehen als Verrat.
Verrat an der Familie,
Verrat an den Glauben.
Warte wenigstens  noch diese Vigilie,
Und ich will es dir erlauben.

Novalis:
Du hoffst auf eine Änderung,
Ich sage dir, dies ist mein Los.
Es ist keine Opferung,
Und für die Menschheit dubios.
Doch die Entscheidung ist mein,
Sterben will ich droben,
Droben will ich sein.

Ein Philosoph

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